Sharism – Die neue Lust zu teilen

Warum teilen wir heutzutage so viele Dinge miteinander? Und worin liegt eigentlich der Reiz des Teilens?

Datum:

17.06.2020

Lesezeit:

2 min

Text:

eeMobility GmbH

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cottonbro on Pexels
  • Schon als Kind lernen wir zu teilen
  • Car-Sharing und Kleiderkreisel

Es dauert in der Regel drei- bis viermal, bis das Kind mit dem Sandspielzeug gelernt hat, dass teilen nicht gleich stehlen ist. Und ein paar Sandkastenbesuche später kann es sogar passieren, dass das Kind A Kind B – mittlerweile sein neuer Freund – die Schaufel gleich selbst in die Hand drückt, sobald sie sich begegnen. Miteinander zu spielen macht schließlich mehr Spaß als allein.

Wir teilen unser Leben und unsere Gedanken

In den letzten Jahren ist das Teilen immer mehr in den gesellschaftlichen Fokus gerückt. Wir teilen unser Leben und unsere Gedanken in sozialen Medien. Wir teilen Autos beim Car- oder Ride-Sharing. Wir teilen Hosen und T-Shirts beim Kleiderkreisel. Wir teilen Lebensmittel, um sie vor dem Verderben zu bewahren. Wir teilen Zimmer in unseren Wohnungen oder Häusern. Wir teilen Arbeitsplätze in sogenannten Co-Working-Spaces. Sogar immer mehr Restaurants tragen der neuen Sharing-Kultur Rechnung und servieren die bestellten Speisen bewusst in der Tischmitte, damit jeder von allem probieren und essen kann. Doch warum teilen wir heutzutage so viele Dinge miteinander? Worin liegt der Reiz des Teilens?

“doch Teilen ist mehr”

Wer Antworten auf diese Frage sucht, muss sich mit dem Wesen des Teilens beschäftigen. Oberflächlich betrachtet bedeutet das Teilen einen Austausch von Dingen oder die zeitweise oder sogar gänzliche Aufgabe von Besitz. Doch das Teilen ist mehr. Das Teilen stellt zwischen den Teilenden immer auch eine soziale Verbindung her. Diese soziale Verbindung sorgt für einen emotionalen Mehrwert. Obwohl wir beim Teilen oft objektiv etwas verlieren oder die Kontrolle darüber abgeben müssen, fühlen wir uns daher nicht schlecht. Im Gegenteil.

Wissen – ein teilbares Gut

Ein Objekt, das derzeit bei der Betrachtung unserer neuen Sharing-Kultur noch weitgehend unbeobachtet ist, ist übrigens das Wissen. Das ist erstaunlich, denn die Tatsache, dass jeder heutzutage in Sekundenschnelle Informationen – also Wissen – mit der ganzen Welt teilen kann, verändert unser Miteinander vollkommen. Auch wenn uns die Geschwindigkeit und das Volumen der Wissensteilung manchmal zu schaffen machen, bewirkt dieser Austausch, dass wir sehr viel schneller voneinander und übereinander lernen – und massenhaft soziale Verbindungen knüpfen. In guten wie in Krisenzeiten. Und dann ist da ja auch noch die bemerkenswerte Teilungsanomalie des Wissens:

Wissen ist das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt. Wer weiß, wie reich uns unsere neue Sharing-Kultur daher in den kommenden Jahren noch machen wird.

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