EIN PLUS FÜR AKKUS

Das Herz des Elektroautos, die Lithium-Ionen-Batterie, ist vieldiskutiertes Thema in Foren und am Mittagstisch. Überzeugte E-Dienstwagenfahrer haben gute Argumente für die immer leistungsfähigeren Energiepakete.

Datum:

13.05.2020

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eeMobility GmbH

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Das Herz des Elektroautos, die Lithium-Ionen-Batterie, ist vieldiskutiertes Thema in Foren und am Mittagstisch. Überzeugte E-Dienstwagenfahrer haben gute Argumente für die immer leistungsfähigeren Energiepakete.  

Amerikanische Hersteller wie Tesla, aber auch die deutschen Premiumhersteller, haben in den letzten Jahren die Kapazität der Akkus kräftig nach oben geschraubt. Aktuelle Elektroautos mit Lithium-Ionen-Zellen gewähren derzeit einen Aktionsradius von 400 bis über 600 Kilometer nach WLTP-Messung. Dabei erwarten Batterieentwickler in den nächsten Jahren über 30 Prozent Zuwachs in der Reichweite. Es gibt auch weitere Varianten wie Lithium-Eisenphosphat-Akkus (LiFePo4) sowie Batterien, die Lithium mit Schwefel oder Luft kombinieren. Deren Energiedichte ist zehnfach höher, ihre Markterprobung und -verbreitung aber noch gering. 

Besteht bei Elektroautos tatsächlich die Gefahr eines Brandes? 

Von Kritikern werden E-Auto-Akkus oft als brandgefährlich oder auch als umweltschädlich bezeichnet. Experten setzen die Brandgefahr für ein E-Auto allerdings mit der eines konventionellen Fahrzeugs gleich. Von letzteren gehen derzeit allein in Deutschland 110 Exemplare in Flammen auf – täglich. Schwedische Forscher haben Brandursachen bei Elektroautos untersucht und kommen beispielsweise für Tesla zum Schluss, dass Tesla-Brände etwa 20 Mal unwahrscheinlicher sind als Autobrände im Allgemeinen (RISE 2019, S. 50).  

Wie ökologisch sind Elektrofahrzeuge? 

Natürlich ist die Herstellung von Lithiumionen-Akkus energieintensiv. Je nach Hersteller gibt es aber mittlerweile unterschiedliche Konzepte zur ressourcensparenden Batterieherstellung und dem späteren Recycling. In Bezug auf den Verbrauch – Benzin versus Strom – punkten Elektroautos aber während ihres Autolebens durch größere Umweltfreundlichkeit als ein Verbrenner, wenn man die Kraftstoffherstellung berücksichtigt. Der entscheidende Unterschied dabei: Von Umweltfreundlichkeit sprechen wir nur, wenn der Strom wie bei eeMobility garantiert aus regenerativen Quellen stammt.

Wie lang ist die Lebensdauer einer Autobatterie? 

Die Lebensdauer der Batterie liegt nach den Erfahrungen, die zum Beispiel aus der Taxibranche oder aus Daten von Tesla vorliegen, bei mindestens 300.000 Kilometern. Wenn eine Batterie nach dieser Laufleistung nur noch 80 Prozent der ursprünglichen Kapazität zur Verfügung stellt, kann sie später als Solarstromspeicher weiterverwendet werden. Wenn schließlich eine Altbatterie gänzlich verwertet wird, können bis zu 96 Prozent aller Batteriebestandteile wieder dem Wirtschaftskreislauf zugeführt werden.  

Quelle Rise 2019, S. 50: http://www.diva-portal.org/smash/get/diva2:1317419/FULLTEXT02

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