DAS RAD NEU ERFINDEN – WIE SICH MOBILITÄT ANDERS DENKEN LÄSST

Seilbahnen als Verkehrsmittel, Flugtaxis oder der “Hyperloop” von Elon Musk? Wir sollten offen sein für neue Mobilitätsmodelle!

Datum:

25.05.2020

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2 min

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eeMobility GmbH

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Vom Rad – einer der wichtigsten Erfindungen der Menschheitsgeschichte – heißt es immer, dass man es nicht neu erfinden kann. Fast unsere gesamte Mobilität ist darauf aufgebaut, dass sich Räder drehen. An Zügen, Autos, Fahrrädern, den Schiffen mit ihren Schiffsschrauben und für einen kurzen Augenblick bei Start und Landung sogar an Flugzeugen. Vielleicht hat die Sache mit dem Transrapid in München ja auch deshalb nicht funktioniert, weil an so einer Magnetschwebebahn keine Räder dran sind.   

Mobilität neu denken – wie leicht fällt es uns?

Noch immer fällt es uns nicht leicht, Mobilität neu zu denken. Dass sieht man zum Beispiel auch an der derzeitigen Diskussion um den Einsatz von Seilbahnen als Verkehrsmittel im urbanen Raum. Sind sie ein Hirngespinst – wie die einen meinen – oder Heilsbringer im Stadtverkehr – wie die anderen frohlocken? Die Bewohner von La Paz dürften über die Bedenken politischer Entscheidungsträger hierzulande nur lachen. In der bolivianischen Stadt transportiert mittlerweile ein Netz aus elf Seilbahnlinien 300.000 Fahrgäste täglich. 2014 ist dort die erste Linie in Betrieb genommen worden. Die Vorteile urbaner Seilbahnen liegen auf der Hand: Es gibt nur geringe Wartezeiten für die Fahrgäste, die Seilbahnen verursachen wenig Personalkosten (eine Gondel braucht nicht wie jede Tram oder jeder Bus einen Fahrer), sie lassen sich mit erneuerbaren Energien betreiben, sie erschließen eine neue, noch nicht besetzte Verkehrsebene und sie sind günstiger im Bau als beispielsweise U-Bahnen. 

Lässt sich das Rad der Mobilität also doch neu erfinden? Das versucht derzeit zum Beispiel auch Elon Musk mit seinem Hyperloop. Dieser soll eines Tages das Reisen in Schallgeschwindigkeit durch eine Röhre ermöglichen und somit Flug und Fernreisen mit der Bahn überflüssig machen. Gelingt Musk mit dem Hyperloop dasselbe wie mit seinem Unternehmen Tesla? Jahrelang wurde Musk für seine Vision der Elektromobilität belächelt. Heute attestieren Experten Tesla einen Know-how-Vorsprung von sechs bis sieben Jahren vor der Konkurrenz. 

Flugtaxis und neu verteilte Stadträume

Auch die Flugtaxis, an denen derzeit weltweit geforscht wird, sollen unsere Mobilität in Zukunft von Grund auf ändern. Dass es dafür nicht immer zwingend eine neue, bahnbrechende Technologie braucht, zeigen Mobilitätskonzepte aus Kopenhagen, Amsterdam oder Barcelona. Dort wurde lediglich der Stadtraum neu verteilt. Während man in Kopenhagen und Amsterdam dem Fahrrad auf der Straße mehr Raum gibt, setzt Barcelona durch gezielte Straßensperrungen auf ein fußgängerfreundliches Quartier der kurzen Wege. Das Ergebnis ist eine andere, entspanntere Mobilität als die, die wir derzeit in den meisten europäischen Großstädten erleben.  

“Luft nach oben”

Auch der Warenverkehr der Zukunft soll durch neue Mobilitätskonzepte verbessert und vor allem nachhaltiger gestaltet werden. Visionäre träumen davon, dass U-Bahnen in Zukunft tagsüber Menschen transportieren und nachts Waren und Güter in quartierseigene Logistikzentren bringen. Von dort erfolgt die Auslieferung wiederum mit platzsparenden umweltfreundlichen Cargo-Bikes. Oder doch eher mit Drohnen? Technologisch gibt es im Mobilitätssektor noch so viel Luft nach oben. 

Der rote Faden der Zukunft

Wer allerdings nach einem roten Faden sucht, der all diese neuen Mobilitätsideen und -konzepte verbindet, findet ihn schnell: Die neue Mobilität funktioniert nachhaltig, sie wird von erneuerbaren Energien in Bewegung gesetzt. 

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