Mareike: Laden zu Hause

150 km pendelt Mareike jeden Tag zur Arbeit! Gut, dass sie eine Tankstelle in der Garage hat.

Datum:

24.05.2019

Lesezeit:

3 min

Text:

Britta Kaltenbach

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Marco eeMobility GmbH
  • Das Laden ist bei jeder Wetterlage (auch Winter bei -20°C) kein Problem
  • Installation einer Ladeinfrastruktur zu Hause umfasst mehr als nur die Ladestation

Mareike ist Leiterin des Bereichs Energiewirtschaft und Ladeinfrastruktur bei eeMobility. Klar hat sie ein Elektroauto. Das wird in ihrem Fall auch ausgiebig genutzt. Denn die 39-Jährige pendelt mit ihrem eGolf täglich 150 km für den Weg zur Arbeit und zurück nach Hause. Fragt man sie nach ihrer Erfahrung mit dem elektrischen Laden, huscht ein Lächeln über ihr Gesicht. Und das ist auch gut so, schließlich ist Mareike unter anderem eine wichtige Referenz dafür, wie gut unsere Lösung funktioniert. Höchste Zeit für ein kleines Interview.

Mareike, 150 Kilometer sind ein langer Weg, um zu pendeln. Wie oft musst du laden?

Das ist bei jeder Wetterlage, auch im bayerischen Winter bei -20°C, kein Problem, da ich zu Hause ein stets geladenes Auto vorfinde, bevor ich morgens losfahre. Darüber hinaus habe ich zum Glück die Möglichkeit, bei der Arbeit zu laden. In meinem Fall sind die wichtigsten Lademöglichkeiten also zu Hause und am Firmenstandort.

Du hast die Perspektive gewechselt (als Mitarbeiterin und gleichzeitig als Kundin) und getestet, wie die Umsetzung abläuft. Dein ehrliches Fazit?

Die Installation einer Ladeinfrastruktur zu Hause umfasst mehr als nur die Ladestation. Das Thema ist recht komplex, daher war ich beruhigt, dass es eeMobility umgesetzt hat. Ich kenne natürlich unsere Abläufe in- und auswendig und war ganz entspannt. Und es hat tatsächlich alles hervorragend geklappt. Sehr lustig war es, meine Kollegen dabei zu begleiten, wie sie bei mir zu Hause ganz professionell alle nötigen Schritte mit PreCheck und Installation durchgeführt haben.

Und wenn du unterwegs bist? Wie läuft das Laden dann?

Öffentliches Laden funktioniert meistens gut, aber nicht immer problemlos. Mir ist es auch schon passiert, dass ich Schwierigkeiten hatte, da eine Ladesäule defekt war. Das Tolle ist jedoch, dass der Service von eeMobility einem weiterhilft. An unserer Servicehotline sitzen Experten, die schon jede Situation gemeistert haben.

Schwärmst du auch von der besonderen „Community“ unter Elektrofahrern?

Ist man mit dem Elektroauto unterwegs und lädt an einer öffentlichen Ladestation, ist man schnell im Gespräch mit weiteren Emobilitsten oder Interessierten, das macht einfach Spaß. Man kann die eigene Begeisterung für dieses Thema weitergeben und Erfahrungen austauschen.

Ein lustiges Ereignis?

Was wirklich süß war: als ich die Freundin meiner kleinen Tochter im Auto mit zu uns nach Hause genommen habe und in die Garage fuhr. Für uns ist der Ladevorgang so normal, dass uns gar nicht auffällt, dass manche noch nie ein Elektroauto gesehen haben. Ich steckte also routiniert mein Ladekabel ans Auto, als die Freundin rief: „Mareike, du hast ja eine Tankstelle in der Garage!“

„Du hast ja eine Tankstelle in der Garage“

Hast du besondere Tipps für unsere Fahrer?

Wenn man sich für eine Elektroauto entscheidet, sollte man sich zeitgleich mit dem Thema Laden zu Hause und am Arbeitsplatz auseinandersetzen, denn der Aufbau der Ladeinfrastruktur bei sich im Haus sollte zukunftsorientiert und rechtzeitig erfolgen. Und auch beim Arbeitgeber sollte man sich über die Möglichkeiten des Ausbaus informieren und das Thema auch ganz gezielt ansprechen. Schließlich sind wir doch alle an der Verbesserung unseres CO2-Fußabdrucks interessiert. Oder etwa nicht?

Dein Fazit zum Fahren mit Elektroauto?

Wenn man Elektroauto fährt, verändert das das eigene Fahrverhalten. Es kommt nicht mehr darauf an, sehr schnell anzukommen. Es ist eher so, dass das Fahren zum eigenen Erlebnis wird. Ich fahre sehr gern Auto. Das Laden plane ich jetzt bei weiten Strecken bewusst ein. Die benötigten Pausen bringen mehr Ruhe und Gelassenheit mit sich. Wie wäre es, es auch einmal aus dieser Perspektive zu betrachten?