So funktioniert eine Wallbox

Eine Wallbox, die genau auf Ihren Anwendungsfall und Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Datum:

24.05.2019

Lesezeit:

2 min

Text:

Britta Kaltenbach

Foto:

eeMobility GmbH
  • Was ist eigentlich eine Wallbox?
  • Was befindet sich in der Wallbox?
  • Vom Laden an normalen Haushaltssteckdosen ist abzuraten

Wallboxen verbinden als „Wandladestation“ Elektroautos mit dem Stromnetz, um den Akku aufzuladen, damit das Auto fahrbereit ist. Wer eine Garage zu Hause hat, lädt dort am bequemsten. Die Vorteile liegen auf der Hand: Einfach laden, wenn man zu Hause ist und das Auto gerade nicht braucht. Zum Beispiel nachts. Die Erfahrung von eeMobility aus mehreren hundert Anwendern zeigt, dass 80 % aller Ladevorgänge zu Hause stattfinden.

Was befindet sich in der Wallbox?

In der Wallbox sollte ein elektrischer Schalter mit Schutzeinrichtung, eine standardmäßige Steckverbindung und eine standardisierte Kommunikation mit dem Fahrzeug enthalten sein. Ist die vorgeschriebene und absolut notwendige Schutzeinrichtung nicht in der Wallbox integriert, kann diese auch außerhalb der Box installiert werden, was aber zu zusätzlichen Kosten führt.


„80% aller Ladevorgänge finden zu Hause statt“

Kann ich nicht einfach an der Steckdose laden?

Immer wieder hört man, dass manche Fahrer an einer normalen Haushaltssteckdose mit Wechselstrom (230V AC) laden. Dafür ist eine separate und extra abgesicherte Anschlussleitung ohne weitere Verbraucher nötig, denn die Haushaltssteckdose und ihre Anschlussleitung wird über viele Stunden hoch belastet. Aus Sicherheitsgründen und auch aus Gründen der Energieeffizienz ist davon abzuraten. Zudem ist die verfügbare Leistung beschränkt und je nach Fahrzeugtyp lädt man dort in einer Stunde Energie für nur etwa 20 Kilometer.

5 Tipps für den Kauf und die Installation

Wenn Sie sich für ein Ladelösung von eeMobility entscheiden, bieten wir Ihnen herstellerunabhängig eine Wallbox an, die genau auf Ihren Anwendungsfall und Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Kümmern Sie sich selber um die Beschaffung und Installation für Ihr Privatfahrzeug, rät der ADAC zu folgenden Voraussetzungen:

  • Die Installation ist nichts für Hobby-Elektriker, sondern die Aufgabe einer Elektrofachkraft
  • Wenn kein Gleichstromfehlerschutz verbaut ist, wird’s teuer
  • Ein fest angebrachtes Ladekabel erhöht den Komfort
  • Bei einer Störung sollte ein kompetenter Kundendienst verfügbar sein
  • Optimal ist eine 3-phasige 11-kW-Wallbox, mit der alle Elektroautos aufladbar sind  (Quelle: ADAC)