Was bedeutet der Zusammenschluss von eeMobility und Statkraft?

Als Europas größter Erzeuger erneuerbarer Energien verfügt Statkraft nicht nur über langjährige Erfahrung in diesem Segment, sondern gilt auch als finanzstarkes Unternehmen mit 3.500 Mitarbeitern in 17 Ländern.

Datum:

23.05.2019

Lesezeit:

2 min

Text:

Britta Kaltenbach

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Statkraft
  • Für beide Unternehmen ist dies eine Win-win-Situation und ein absolut positives Signal für Nutzer von Elektrofahrzeugen
  • Mit der eigens entwickelten App werden dem Fahrer die nächsten Ladepunkte angezeigt
  • Flottenmanager schätzen das Komplettangebot auch für Abrechnungen

Das norwegische Unternehmen Statkraft, Europas größter Erzeuger von erneuerbarer Energie, sichert sich Anteile von 61 Prozent der eeMobility GmbH. Für beide Unternehmen ist dies eine Win-win-Situation und ein absolut positives Signal für Nutzer von Elektrofahrzeugen.

Als Europas größter Erzeuger erneuerbarer Energien verfügt Statkraft nicht nur über langjährige Erfahrung in diesem Segment, sondern gilt auch als finanzstarkes Unternehmen mit 3.500 Mitarbeitern in 17 Ländern. In Norwegen werden hunderte Wasserwerke von Statkraft betrieben. Auch aus Wind und Biomasse produziert Statkraft Energie und hat somit ein gemeinsames Ziel mit eeMobility: Erneuerbare Energien sollen intelligent genutzt werden, wie Klaus Huber, zusammen mit Robin Geisler Gründer von eeMobility, genauer erklärt.

Verbindung von Elektrofahrzeugen mit den Energiemärkten

„In den letzten vier Jahren haben wir ein agiles Unternehmen aufgebaut, das unsere Vision einer intelligenten Verbindung von Elektrofahrzeugen mit den Energiemärkten verwirklicht. Mit unseren Ladelösungen verbinden wir die Energiewende mit der Verkehrswende“, so Huber. „Wir sehen ein enormes Potenzial, unser zukünftiges Wachstum zu beschleunigen, indem wir die Expertise von Statkraft aus dem etablierten norwegischen Elektromobilitäts-Markt nutzen“, ergänzt Geisler.

„Wir sehen ein enormes Potenzial“

Wodurch profitieren beide Unternehmen voneinander?

Attraktiv für Statfkraft ist, dass eeMobility auf dem deutschen Markt bereits ein führender Anbieter von wirklich innovativen Ladelösungen für Mitarbeiterfuhrparks ist. Mit der eigens entwickelten App werden dem Fahrer die nächsten Ladepunkte angezeigt. Eigene Ladesäulen beim Nutzer zu Hause erleichtern vielen den Umstieg vom Verbrenner zum Elektrofahrzeug. Flottenmanager schätzen das Komplettangebot auch für Abrechnungen. Dieses Know-how möchte Statkraft nutzen, um sich auf dem Markt weiter zu etablieren und wiederum seine Erfahrung im Energiehandel einfließen zu lassen.

Was der Zusammenschluss von eeMobility und Statkraft bedeutet

An der Innovation und dem „Spirit“ von eeMobility wird sich nichts ändern. Denn gerade das Gesamtpaket ist es, das den Energieriesen begeistert. „Geführt wird unser Unternehmen trotz neuer norwegischer Mutter weiter von München aus, das 40-köpfige Team und die Gründer bleiben an Bord“, so Katharina Chatterjee von eeMobilty. Freude über die gute Nachricht zeigte sich im Team von eeMobility und noch mehr Begeisterung, viele der bereits entwickelten Ideen nun mit der Hilfe von Statkraft umsetzen zu können. Und das gleich im neuen Jahr!