Ein besonderes Fahrgefühl mit Elektroauto

Ist es nicht fast schon unwirklich, dass man ein nicht vorhandenes Geräusch als „auffallend“ bezeichnet?

Datum:

23.05.2019

Lesezeit:

2 min

Text:

Britta Kaltenbach

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eeMobility GmbH
  • Wie verändert sich dabei das Fahrgefühl?
  • Der Tesla 3 beschleunigt beispielsweise je nach Motorisierung in 3,5 bis 4,8 Sekunden auf Tempo 100
  • Viele sind sich vor einer Testfahrt gar nicht bewusst, dass man mit einem Elektroauto eine bessere Straßenlage hat

Keine Frage: Unsere Mobilitätslösungen der Zukunft müssen in erster Linie umweltfreundlich sein. Das Erreichen der Energie- und Klimaschutzziele wird auch in den nächsten Jahren eine zentrale Rolle spielen, nicht nur in der Politik und für Unternehmen, sondern auch für uns im Alltag. Dazu gehört selbstverständlich, dass wir unseren CO2-Ausstoß reduzieren, unter anderem durch dem Umstieg auf Elektroautos. Aber wie verändert sich dabei das Fahrgefühl?

Für unsere Mobilität bedeutet das im Alltag: öfter aufs Fahrrad umsteigen, öffentliche Verkehrsmittel nutzen, lieber per Bahn als mit dem Flugzeug verreisen. Aber ganz aufs Auto verzichten können wir nicht. Daher versucht auch die Bundesregierung, Autofahrer mit verschiedenen Anreizen, wie u.a. Steuervorteile für Dienstwagen, zum Umstieg aufs Elektroauto zu bewegen.

Das Gefühl ist unbeschreiblich!

Wer schon mal mit einem Elektroauto gefahren ist, fragt sich oft, warum der Schritt vom Verbrenner zum E-Auto eigentlich so schwer ist. An mangelndem Fahrspaß liegt es jedenfalls nicht. Denn die Reaktion von den meisten Testern zum Fahren eines Elektroautos ist: „Das Gefühl ist unbeschreiblich! Man muss es erleben!“  Das fängt schon beim Cockpit an. Wer schon mal in einem neuen Tesla 3 oder e-tron gesessen hat, staunt über das moderne und absolut stilsichere und reduzierte Design, bei maximaler High-end-Technik.

Pst … Hast du etwas gehört?

Für uns ist es ganz normal, dass ein Auto Lärm verursacht. Die lauten Maschinen- und Motorengeräusche gehören einfach mit dazu. Beim Elektroauto hingegen ist alles leise. Ist es nicht fast schon unwirklich, dass man ein nicht vorhandenes Geräusch als „auffallend“ bezeichnet? Beim Anfahren kein Röhren, kein Schalten mit aufheulendem Motor. Einfach nur Ruhe. Und das nach Jahrzehnten der Beschwerden über zunehmenden Lärm auf den Straßen und Maßnahmen wie der Bau von Lärmschutzwänden.

„Das Gefühl ist unbeschreiblich“

Kraftvolle unvergleichliche Beschleunigung

Und dann die gute und kraftvolle Beschleunigung, von der alle sprechen. Natürlich kommt es darauf an, womit man das E-Fahrzeug vergleicht. Sicher ist aber, dass das Fahrgefühl vor allem bei der Beschleunigung für viele E-Fans einfach unschlagbar ist. Der Tesla 3 beschleunigt beispielsweise je nach Motorisierung in 3,5 bis 4,8 Sekunden auf Tempo 100.

Bessere Straßenlage durch niedrigeren Schwerpunkt

Viele sind sich vor einer Testfahrt gar nicht bewusst, dass man mit einem Elektroauto eine bessere Straßenlage hat. Diese fühlt man ganz deutlich, gerade bei hoher Geschwindigkeit und in Kurvenlage. Denn die ca. 500 Kilo schweren Batterien im Boden des Fahrzeuges bedingen den niedrigeren Schwerpunkt des E-Autos.

Bei allem Bewusstsein für CO2-freies Fahren kommt zusätzlich der Fahrspaß garantiert nicht zu kurz – im Gegenteil, man muss es erleben.